Druschba. Oder: Früher war mehr Glitzer.

Nach einem Monat einpacken- auspacken- wiedereinpacken-wiederauspacken sind wir endlich in unserem neuem Heim angekommen. Nachdem wir unsere Wohnung in Minsk ausgeräumt haben und alles, was wir nicht sofort mit nach Deutschland nehmen konnten, bei meinen Schwiegereltern untergestellt haben, sind wir nun in unserer eigenen Wohnung eingerichtet. Der ganze letzte Monat fühlte sich wie ein rasanter weiterlesen…

Minsk, ich werde dich vermissen.

Nun sitze ich hier in unserer noch gar nicht wirklich ausgeräumten Wohnung und fühle, was ich niemals vermutet hätte: Abschiedsschmerz! Ich war mir ganz sicher, dass ich vor Freude nicht an mir halten kann, wenn ich endlich, nach diesem stürmischen ersten Halbjahr, meine Sachen packe und weiß, dass mich ein neues Leben  erwartet. Oh, und weiterlesen…

Zwischen den Jahren, zwischen den Welten

Nun bin ich also wieder hier, in Minsk, in Belarus. Nach vier Monaten Hotel Mama in Deutschland. Obwohl ich die Stadt ja im September mit so romantisch verklärt-überschwenglichen Gefühlen verlassen habe, komme ich nicht umhin, Minsk nun mit anderen Augen und nüchterner zu sehen. Das macht zum einen der Kinderwagen: Minsk ist eine absolut nicht weiterlesen…

Alles neu macht der- äh, September

Wie sehr ich Minsk im Spätsommer liebe, fällt mir jetzt auf, wo es wieder Ende August ist. Anders als in anderen Städten scheint nicht der Frühling, sondern die Tage um den ersten  September die Zeit des Neuanfangs in Minsk zu sein. Das mag daran liegen, dass das akademische Jahr in Belarus am 1.September feierlich mit weiterlesen…

Von Menschen und Mäusen

Nicht, dass ich etwas gegen Tiere hätte. Überhaupt nicht. So lange sie an dem für sie vorgesehenen Ort verbleiben.Tummeln sie sich in meiner Wohnung, ohne dass ich sie im Zoofachhandel oder aber in der Fleischerei erstanden habe, sieht das schon ganz anders aus. Als ich letztens beim Mittagessen saß, sah ich aus dem Augenwinkeln ein weiterlesen…

8.5.2011 Ausgezogen

So einfach geht das hier in Belarus! Nachdem es um mein Nervenkostüm wirklich schlecht bestellt war, haben wir die Wohnungssuche intensiviert. Auf verschiedenen Internetseiten habe ich Anzeigen angeschaut, denn der Topmakler, der seit Januar den Auftrag hatte, für uns eine Dreiraumwohnung im Zentrum zu suchen, hatte wohl nicht verstanden, dass der Auftrag auch wirklich ernst weiterlesen…

2.5.2011 Willkommen in der Realität

Zugegeben, die äußeren Umstände hätten wahrscheinlich bei jedem noch so hartgesottenen Menschen für einen Kulturschock und eine Adaptationsdepression gesorgt. Belarus präsentiert sich wahrlich nicht von seiner charmanten Seite- aber ganz im Ernst, das hatte ja auch nach den Schlagzeilen der letzten Monate niemand erwartet. Post-election Repressionen, Bombenexplosion in der Metro und jetzt auch noch die weiterlesen…