Liberté, amitié, maternité

An diesem Wochenende habe ich einen Ausflug gemacht. Eigentlich war es ein Ausflug nach Brüssel, zur Hochzeit eines Studienfreundes. In Wirklichkeit war es aber ein Ausflug in die Vergangenheit. Zu einem Ich, dass ich schon beinahe vergessen hatte. Seit fast fünf Jahren bin ich nun Mutter, seit 10 Jahren mit Aliaksei liiert und in belarussische weiterlesen…

Leider ist Geburtstag nur ein Mal im Jahr

„Mama, ich habe das Campingklo umgeworfen, aber nur das Pipi ist rausgeflossen. Kannst du das wegmachen? Achja, und dann gebe ich dir dein Geschenk. Das Bild habe ich gestern gemalt und wusste eh nicht, wem ich es schenken soll.“ So begann mein Geburtstag im Dorf am Ende der Welt. Äußerst vielversprechend. Zum Glück sah ich weiterlesen…

Dorffest am Ende der Welt

Jedes Jahr am 12. Juli feiert Slabada, das Dorf am Ende der Welt, sein Dorffest. Der Pfarrer hält eine Andacht am Dorfanfang, es folgt eine Prozession zum Dorfende (beide erkennt man an einem orthodoxen Kreuz, das mit Seidenblumen geschmückt ist), und dann gibt es manchmal einen Umtrunk. In diesem Jahr ging man es besonders professionell weiterlesen…

Mama-Vertalotschik- Helikoptermama im Dorf

Nachdem die Formalitäten  in der Stadt erledigt waren, machten wir uns sofort auf den Weg ins Dorf. Seitdem wir dort angekommen sind, bin ich dabei, mein kleines, quirliges Kind vor scheinbar fatalen Unfällen zu bewahren. Vor drei Jahren, als Kasimir im selben Alter war, war das weniger stressig. Das mag daran liegen, dass der Prototyp weiterlesen…

Wie blutige Anfänger

Wir sind wieder in Belarus! Allerdings begann der Aufenthalt dieses Mal unter ganz anderen Vorzeichen. Bisher hatte ich eine Aufenthaltsgenehmigung, die ich mir ja im Jahre 2007 nach der Hochzeit mit viel Einsatz verdient hatte. Nachdem wir geheiratet haben, hatten wir einen riesigen Packen an Dokumenten in der zuständigen Behörde abgegeben, ich ließ meinen Fingerabdruck weiterlesen…

Neue Rubelchen in Belarus

Alle sind ganz aufgeregt. Ab dem heutigen Tag, dem 1.Juli 2016, gibt es in Belarus neues Geld. Im Zuge der Währungsreform werden alte Belarussische Rubel (BYR) gegen neue (BYN) im Verhältnis 10 000:1 getauscht. Ich muss gestehen, dass ich schon seit ein paar Jahren den Überblick über den Wechselkurs verloren habe und vor jeder Reise weiterlesen…

Ein Kessel Buntes

Dieser Sonntagmittag ist der erste Moment in einer ganzen, verrückten Woche, in dem ich einmal durchatmen kann und sortiere, was alles so passiert ist und mich auf die nächste, genau so verrückte Woche vorbereite. Begonnen hat die letzte Woche mit einem Ausflug nach Den Haag, wo wir Freunde besucht haben. Wir kennen sie aus Belarus, weiterlesen…

Wasser marsch!

Diejenigen, die mein Interview in der Redezeit gehört haben, wissen es schon: Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Keine sechs Jahre, nachdem meine Schwiegereltern das Haus im Dorf am Ende der Welt gekauft haben, wird nun auch schon eine Wasserleitung gelegt! Bisher war es ja so, dass das Wasser aus einem Brunnen kam- und zwar weiterlesen…

Fast Food im Balkonkasten, Wodka im Park

Ich bin meinen Schwiegereltern so dankbar. Ohne sie gäbe es meinen allerbesten Mann nicht, ohne den wiederum die beiden wundervollen Kinder nicht. Ohne Tamara und Sascha gäbe es kein Datschaobst und keine Datscha und keine getrockneten Steinpilze und keine Himbeermarmelade….und keinen Wodka im Park. … und es gäbe Liebesgrüße aus Minsk nicht. Ohne Tamara und weiterlesen…

PrachtkerlInnen

Die nächsten Tagen vergehen mit essen, essen, essen und … essen. Wenn deine Schwiegermutter dich nach zwei Monaten wiedersieht und ausruft: „Kindchen, was bist du dünn geworden!“, ist es ihr persönliches Ziel, dass du mit MINDESTENS zwei Kilogramm mehr wieder gen Heimat fährst. Sie zaubert für uns alles, was das belarussische Repertoire so zu bieten weiterlesen…