Liberté, amitié, maternité

An diesem Wochenende habe ich einen Ausflug gemacht. Eigentlich war es ein Ausflug nach Brüssel, zur Hochzeit eines Studienfreundes. In Wirklichkeit war es aber ein Ausflug in die Vergangenheit. Zu einem Ich, dass ich schon beinahe vergessen hatte. Seit fast fünf Jahren bin ich nun Mutter, seit 10 Jahren mit Aliaksei liiert und in belarussische weiterlesen…

Leider ist Geburtstag nur ein Mal im Jahr

„Mama, ich habe das Campingklo umgeworfen, aber nur das Pipi ist rausgeflossen. Kannst du das wegmachen? Achja, und dann gebe ich dir dein Geschenk. Das Bild habe ich gestern gemalt und wusste eh nicht, wem ich es schenken soll.“ So begann mein Geburtstag im Dorf am Ende der Welt. Äußerst vielversprechend. Zum Glück sah ich weiterlesen…

Mama-Vertalotschik- Helikoptermama im Dorf

Nachdem die Formalitäten  in der Stadt erledigt waren, machten wir uns sofort auf den Weg ins Dorf. Seitdem wir dort angekommen sind, bin ich dabei, mein kleines, quirliges Kind vor scheinbar fatalen Unfällen zu bewahren. Vor drei Jahren, als Kasimir im selben Alter war, war das weniger stressig. Das mag daran liegen, dass der Prototyp weiterlesen…

Ein Kessel Buntes

Dieser Sonntagmittag ist der erste Moment in einer ganzen, verrückten Woche, in dem ich einmal durchatmen kann und sortiere, was alles so passiert ist und mich auf die nächste, genau so verrückte Woche vorbereite. Begonnen hat die letzte Woche mit einem Ausflug nach Den Haag, wo wir Freunde besucht haben. Wir kennen sie aus Belarus, weiterlesen…

Jamala, Ivan und der ESC 2016

Während ich den ersten freien Samstagabend seit Ewigkeiten alleine auf dem Sofa verbrachte (Aliaksei ist zu einem Blitzbesuch nach Minsk gefahren), fiel mir auf, dass das Schauen des Eurovision Song Contest mit einer eindeutigen Belarussifizierung meiner Person einhergeht. In Deutschland ist es zumeist so, dass der ESC an einem vorbeizieht, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. weiterlesen…

Meine erste Lesung in Dresden

In der letzten Woche fand die allererste Lesung zu „Liebesgrüße in Minsk“ in Dresden statt, und ich weiß nun, was ich lange geahnt habe: Autorin ist mein absoluter Traumjob! Die erste Lesung am anderen Ende von Deutschland fand in Zusammenarbeit mit dem Verein Kultur Aktiv statt, der im Rahmen der Europawoche eine ganze Reihe toller weiterlesen…

Fast Food im Balkonkasten, Wodka im Park

Ich bin meinen Schwiegereltern so dankbar. Ohne sie gäbe es meinen allerbesten Mann nicht, ohne den wiederum die beiden wundervollen Kinder nicht. Ohne Tamara und Sascha gäbe es kein Datschaobst und keine Datscha und keine getrockneten Steinpilze und keine Himbeermarmelade….und keinen Wodka im Park. … und es gäbe Liebesgrüße aus Minsk nicht. Ohne Tamara und weiterlesen…

PrachtkerlInnen

Die nächsten Tagen vergehen mit essen, essen, essen und … essen. Wenn deine Schwiegermutter dich nach zwei Monaten wiedersieht und ausruft: „Kindchen, was bist du dünn geworden!“, ist es ihr persönliches Ziel, dass du mit MINDESTENS zwei Kilogramm mehr wieder gen Heimat fährst. Sie zaubert für uns alles, was das belarussische Repertoire so zu bieten weiterlesen…

Wer aussortiert ist nur zu faul zum Suchen

Minsk hat uns wieder! Anfang der Woche sind wir mit Sack und Pack und beiden Kindern angereist. Beide haben zum Glück das Reisegen geerbt und den Trip über Vilnius problemlos mitgemacht. Die litauische Hauptstadt hat uns verzaubert! Nach einem langen Aufenthalt in Deutschland war es toll, wieder die Luft Osteuropas zu schnuppern- damit meine ich weiterlesen…

Willkommen in Boomtown Minsk!

Das war ein Blitzbesuch in Minsk! Jetzt sind wir zurück in Deutschland und der Alltagswahnsinn hat uns wieder. Schön war es dieses Mal, auch wenn wir dank des Lokführerstreiks einen Tag weniger als geplant zur Verfügung hatten. Bei Zwischenstopps in Berlin und Warschau (der direkte Zug aus dem Ruhrgebiet wurde abgeschafft!) hatten wir die Möglichkeit, weiterlesen…