Von Mardern und Buspinklern

Für alle, die sich gefragt haben, wie es uns gestern ergangen ist: Ich glaube, das ist eine Woche Survival-Training extra für mich. Gestern morgen nämlich, als ich dann am Frühstückstisch saß, traute ich meinen Augen nicht, als es auf einmal schneeregnete und ich die Autos mit einer weißen Schneehaube vorbei fahren sah. Da ist ein weiterlesen…

Zum Männertag: Nur echte Männer können Papa

Heute geht einer der besten Monate meines Lebens zu Ende. Vor einem Monat kam unser neuestes Familienmitglied zur Welt, und es begannen vier Wochen Honeymoon zu Viert. Noch jetzt, obwohl nun langsam wirklich meine Hormone wieder auf Normal Null sind und ich bei der Save the Children- Werbung nicht mehr Rotz und Wasser heule, kommt weiterlesen…

Kollektivbild mit Dame- Katjas Reportage

Djevochka, djevuschka, zhenchschyna, tjotja. Das sind die Stationen, die man als Frau in einem russischsprachigen Land durchläuft. Vom kleinen Mädchen-djevochka- wird man zur jungen Frau -djevushka. Diese Anrede wird aber durchaus auch von Männern gebraucht, um Frauen, die offensichtlich schon eine zhentschschyna, zu schmeicheln und etwas zu bekommen. Eine Tjetja, also Tante, ist ein Genre weiterlesen…

Über die natürliche Verschiebung der physischen Grenzen

Einige haben es bestimmt schon mitbekommen: Im Januar erwarten wir Familienzuwachs. Im Gegensatz zum letzten Mal, als ich ja einen Teil der Schwangerschaft in Minsk verbracht habe, ist diesmal alles anders: Ich bin in Deutschland, habe das Reisen vor vier Wochen eingestellt und fröne den Privilegien einer deutschen Schwangerschaft. Dass wir eine kleine Tochter erwarten, weiterlesen…

Willkommen in Boomtown Minsk!

Das war ein Blitzbesuch in Minsk! Jetzt sind wir zurück in Deutschland und der Alltagswahnsinn hat uns wieder. Schön war es dieses Mal, auch wenn wir dank des Lokführerstreiks einen Tag weniger als geplant zur Verfügung hatten. Bei Zwischenstopps in Berlin und Warschau (der direkte Zug aus dem Ruhrgebiet wurde abgeschafft!) hatten wir die Möglichkeit, weiterlesen…

Ein Ivar macht noch kein Kindercafé (aktualisierte Version Januar 2014)

Gestern habe ich mit meiner Freundin ein Abenteuer gewagt. Zusammen mit unseren beiden kleinen Söhnen sind wir im Gorkipark in das neue Familiencafé eingekehrt. Nachdem wir auf der Seite citydog.by  erfahren hatten, dass es mitten im Park nun endlich ein familienfreundliches Café geben sollte, haben wir uns dorthin auf den Weg gemacht. Und, was soll weiterlesen…

Zeitmaschine

An diesem Wochenende waren wir endlich mal wieder auf dem Dorf. Wenn ich dort bin, fühle ich mich wie in einer Astrid-Lindgren Verfilmung: Slabada, unser Dorf in der Nähe des großen Stausees Vilejka, liegt am Ende der Welt.  Am Ende der Straße kommt nichts mehr- selbst der Bus dreht hier um und fährt wieder zurück. weiterlesen…

Kinder, Küche und Karriere

Ich möchte ja niemanden zum Wochenende mit meinem Lieblingsthema nerven, aber einmal muss ich mich noch dazu auslassen. Es geht natürlich um das Thema Frauen und Kinder und Arbeit. Da ich mich ja bekannter Maßen zur Zeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt umschaue, mache ich die erstaunlichsten Erfahrungen mit potenziellen Arbeitgebern. Dabei muss ich leider zu weiterlesen…

Wilde Leute im Land der Hyperinflation

Also wirklich, manchmal frage ich mich, wo ich hier eigentlich gelandet bin. Soeben komme ich von meinem ersten Einkaufsgang seit meiner Rückkehr nach Minsk wieder nach Hause und bin mit den Nerven am Ende. Bevor ich rausgehen kann, muss ich die belarussische Oma erst davon überzeugen, dass mein Kind nicht in afghanische Wollschals gewickelt werden weiterlesen…

Zwischen den Jahren, zwischen den Welten

Nun bin ich also wieder hier, in Minsk, in Belarus. Nach vier Monaten Hotel Mama in Deutschland. Obwohl ich die Stadt ja im September mit so romantisch verklärt-überschwenglichen Gefühlen verlassen habe, komme ich nicht umhin, Minsk nun mit anderen Augen und nüchterner zu sehen. Das macht zum einen der Kinderwagen: Minsk ist eine absolut nicht weiterlesen…