Jamala, Ivan und der ESC 2016

Während ich den ersten freien Samstagabend seit Ewigkeiten alleine auf dem Sofa verbrachte (Aliaksei ist zu einem Blitzbesuch nach Minsk gefahren), fiel mir auf, dass das Schauen des Eurovision Song Contest mit einer eindeutigen Belarussifizierung meiner Person einhergeht. In Deutschland ist es zumeist so, dass der ESC an einem vorbeizieht, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen. weiterlesen…

PrachtkerlInnen

Die nächsten Tagen vergehen mit essen, essen, essen und … essen. Wenn deine Schwiegermutter dich nach zwei Monaten wiedersieht und ausruft: „Kindchen, was bist du dünn geworden!“, ist es ihr persönliches Ziel, dass du mit MINDESTENS zwei Kilogramm mehr wieder gen Heimat fährst. Sie zaubert für uns alles, was das belarussische Repertoire so zu bieten weiterlesen…

Von Mardern und Buspinklern

Für alle, die sich gefragt haben, wie es uns gestern ergangen ist: Ich glaube, das ist eine Woche Survival-Training extra für mich. Gestern morgen nämlich, als ich dann am Frühstückstisch saß, traute ich meinen Augen nicht, als es auf einmal schneeregnete und ich die Autos mit einer weißen Schneehaube vorbei fahren sah. Da ist ein weiterlesen…

Zum Männertag: Nur echte Männer können Papa

Heute geht einer der besten Monate meines Lebens zu Ende. Vor einem Monat kam unser neuestes Familienmitglied zur Welt, und es begannen vier Wochen Honeymoon zu Viert. Noch jetzt, obwohl nun langsam wirklich meine Hormone wieder auf Normal Null sind und ich bei der Save the Children- Werbung nicht mehr Rotz und Wasser heule, kommt weiterlesen…

Wofür ich Belarus liebe

Eine Freundin sagte letztens in illustrer Runde zu mir: „Sag mal, Nadine, was magst du eigentlich an Minsk? Ich lese deinen Blog, und verstehe sehr gut, was du nicht magst! Aber was gefällt dir denn dort überhaupt?“ Überrumpelt von der Frage druckste ich ein bisschen herum und konnte sie als Journalistin mit meiner Antwort nicht weiterlesen…

Svetlana Alexievich, der Friedenspreis und die belarussische Sprache

Bevor ich mich ins Wochenende und aufs Dorf verabschiede, möchte ich doch noch kurz berichten über jene Debatte, die in dieser Woche die deutsch-belarussische Gemeinschaft beschäftigt hat. In der letzten Woche hat der Börsenverein des deutschen Buchhandels entschieden, dass der diesjährige Friedenspreis an die belarussische Journalistin Svetlana Alexievich verliehen wird. Der Preis wird seit 1950 weiterlesen…

Zum Internationalen Tag der Muttersprache

Heute ist der Internationale Tag der Muttersprache! Das wissen vor allem jene Bevölkerungsgruppen, die eine bedrohte Sprache sprechen. Zum Beispiel die Rheinländer. Die Londoner Linguistin gab aber eben im WDR Entwarnung: Um das Rheinische steht es nicht schlecht, dem Internet sei Dank. Wie schön wäre es, wenn man das auch über die belarussische Sprache sagen weiterlesen…