Liberté, amitié, maternité

An diesem Wochenende habe ich einen Ausflug gemacht. Eigentlich war es ein Ausflug nach Brüssel, zur Hochzeit eines Studienfreundes. In Wirklichkeit war es aber ein Ausflug in die Vergangenheit. Zu einem Ich, dass ich schon beinahe vergessen hatte. Seit fast fünf Jahren bin ich nun Mutter, seit 10 Jahren mit Aliaksei liiert und in belarussische weiterlesen…

Sänk ju for träwelling.

Ich hatte euch ja noch versprochen zu erzählen, wie unser Trip quer durch Deutschland mit der Deutschen Bahn ablief. Leider gibt es von Essen nach Dresden keine Direktverbindung, so dass wir zwei Mal umsteigen mussten- in Hannover und in Leipzig. Gut gelaunt und schwer bepackt starteten meine Schwester und ich gegen neun Uhr morgens und weiterlesen…

Meine erste Lesung in Dresden

In der letzten Woche fand die allererste Lesung zu „Liebesgrüße in Minsk“ in Dresden statt, und ich weiß nun, was ich lange geahnt habe: Autorin ist mein absoluter Traumjob! Die erste Lesung am anderen Ende von Deutschland fand in Zusammenarbeit mit dem Verein Kultur Aktiv statt, der im Rahmen der Europawoche eine ganze Reihe toller weiterlesen…

Schlittenfahrt, Schlittenfahrt, Schlittenfahrt im Schnee….

Ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr! Wir sind seit nunmehr 10 Tagen in Minsk und haben schon so einiges erlebt und einige Tonnen Essen vertilgt. Unser Aufenthalt begann abenteuerlich, denn es war keinesfalls klar, ob wir mit Belarus vor dem neuem Jahr erreichen würden. Aber am Ende klappte alles gut:  unser Flugzeug weiterlesen…

Wer aussortiert ist nur zu faul zum Suchen

Minsk hat uns wieder! Anfang der Woche sind wir mit Sack und Pack und beiden Kindern angereist. Beide haben zum Glück das Reisegen geerbt und den Trip über Vilnius problemlos mitgemacht. Die litauische Hauptstadt hat uns verzaubert! Nach einem langen Aufenthalt in Deutschland war es toll, wieder die Luft Osteuropas zu schnuppern- damit meine ich weiterlesen…

Von Mardern und Buspinklern

Für alle, die sich gefragt haben, wie es uns gestern ergangen ist: Ich glaube, das ist eine Woche Survival-Training extra für mich. Gestern morgen nämlich, als ich dann am Frühstückstisch saß, traute ich meinen Augen nicht, als es auf einmal schneeregnete und ich die Autos mit einer weißen Schneehaube vorbei fahren sah. Da ist ein weiterlesen…

Zum Männertag: Nur echte Männer können Papa

Heute geht einer der besten Monate meines Lebens zu Ende. Vor einem Monat kam unser neuestes Familienmitglied zur Welt, und es begannen vier Wochen Honeymoon zu Viert. Noch jetzt, obwohl nun langsam wirklich meine Hormone wieder auf Normal Null sind und ich bei der Save the Children- Werbung nicht mehr Rotz und Wasser heule, kommt weiterlesen…

Kollektivbild mit Dame- Katjas Reportage

Djevochka, djevuschka, zhenchschyna, tjotja. Das sind die Stationen, die man als Frau in einem russischsprachigen Land durchläuft. Vom kleinen Mädchen-djevochka- wird man zur jungen Frau -djevushka. Diese Anrede wird aber durchaus auch von Männern gebraucht, um Frauen, die offensichtlich schon eine zhentschschyna, zu schmeicheln und etwas zu bekommen. Eine Tjetja, also Tante, ist ein Genre weiterlesen…

Über die natürliche Verschiebung der physischen Grenzen

Einige haben es bestimmt schon mitbekommen: Im Januar erwarten wir Familienzuwachs. Im Gegensatz zum letzten Mal, als ich ja einen Teil der Schwangerschaft in Minsk verbracht habe, ist diesmal alles anders: Ich bin in Deutschland, habe das Reisen vor vier Wochen eingestellt und fröne den Privilegien einer deutschen Schwangerschaft. Dass wir eine kleine Tochter erwarten, weiterlesen…

Pottkind

Ich wusste, dass er kommt, der Kulturschock. Schon immer war es bei mir so, dass ich ihn nach meiner Rückkehr nach Deutschland hatte und nicht bei der Reise in fremde Länder. Nun bin ich fast zwei Monate wieder in Essen, und die Urlaubsstimmung ist verflogen. Wir sind im deutschen Alltag angekommen, umso mehr, als ich weiterlesen…