Liebesgrüße aus Minsk

 

Liebesgrüße aus Minsk

Liebesgrüße aus Minsk

Da aus meinem kleinen Blog nun ein Buchprojekt geworden ist, habe ich dem Druckwerk eine eigene Kategorie eingeräumt.

Seit 2011 führe ich nun meinen Blog und berichte über alles, was mir in Belarus so passiert und über mein Leben unter Belarussen.

Eines Tages schrieb mir ein Literaturagent von der wunderbaren Agentur Rauchzeichen in Berlin und schlug vor,

Hier erfahrt ihr alles über Termine, die ich im Zusammenhang mit dem Buch wahrnehme, aber auch Insider über das spannende Leben einer Neu-Autorin.

Der Verlag hat übrigens auch eine tolle Webseite mit Terminen und Pressestimmen eingerichtet, die ich sehr empfehlen kann.

Ansonsten freue ich mich über Kontaktaufnahmen, Rezensionen, Einladungen zu Lesungen und Diskussionsrunden und bin über dieses Textfeld zu erreichen.

Merken

Merken

8 Gedanken zu „Liebesgrüße aus Minsk

  1. Прывітанне Nadine,
    zunächst eine große Beschwerde wegen des Buches 😉 Meine belarussische Ehefrau und ich haben das Buch gelesen und haben jetzt wieder eine große Sehnsucht nach Belarus. Unser Reisefieber ist sehr akut ausgebrochen-leider fahren wir aber erst Ende Mai los ((( Das Buch ist fantastisch, es spiegelt unsere Erfahrungen und Eindrücke 1 zu 1 wider. Zunächst bin ich vor etwa 12 Jahren zum ersten Mal im Rahmen einer Tschernobyl-Initiative in den Süden des Landes gereist, und bin seitdem infiziert vom „Belarusvirus“: Die ursrüngliche Natur in Verbindung mit dem klaren Himmel und das „Astrid Lindgren Dorf“ Gefühl als man durch die kleinen Dörfer mit den traditionellen Holzhäusern gefahren ist, sind Grund dafür. Damals existierten auch noch wesentlich weniger Autos in den Dörfern. Die Kinder gingen während der Freizeit unbeschwert spielen mit gleichaltrigen und kamen zur Dämmerung wieder nach Hause. Sehr überwältigt sind aber alle unserer Reisegruppe von der Gastfreundschaft gewesen. Innerhalb kurzer Zeit wurden wir regelrecht von einem Haus zum nächsten gereicht und dabei liebevoll und bis zum Limit mit leckeren ungekannten Speisen versorgt. Erschrocken an dem Land hat mich jedoch der offensichtliche Unterschied zwischen Land und Stadt, so einen starken Kontrast innerhalb eines Landes hätte ich nie für möglich gehalten.Das alles hat mich zu einem Belarus-Fan gemacht, der mindestens einmal im Jahr hinfährt (meist auf eigener Achse). Seit etwas 3 Jahren gibt es für mich noch einen Grund mehr Belarus zu besuchen. Ich habe Viktoryia aus Grodno geheiratet, somit habe auch ich jetzt Familien-mitglieder im „schönsten Land der Welt“ (Zitat meiner Schwiegermutter).

  2. Vielen Dank Nadine für dein Buch und Blog. Zumindest weiß ich jetzt, wo man in Weißrussland ein T-shirt mit weißrussischem Ornament kaufen kann. Mein Mann und ich haben dein Buch mit großem Interesse gelesen, obwohl ich eine Weißrussin bin und ursprünglich aus Grodno komme. Vielleicht gibt es das Buch auf Russisch oder Weißrussisch? Und wir würden uns auch sehr freuen, wenn wir deine Lesung besuchen können. Wo kann man sich über die erkundigen? Viele Grüße aus Schleswig-Holstein. Viktoryia

  3. vor paar Wochen habe ich Ihre Lesung in der Auslandsgesellschaft besucht und ich bin sehr froh, dass ich das Buch gekauft habe! Das Lesen habe mir so viel Spaß gemacht! Nun möchte ich einen Feedback zu dem Buch geben:

    – das Buch stellt einen sehr ausführlichen, umfassenden und romantischen Bericht dar. Ich habe im Buch fast alles gefunden, was die ostslawische Kultur und unseren Alltag ausmacht: Banja, Datscha, leckere und kalorienreiche Gerichte, „tourslet“, Hochzeitsspiele. Das kommt mir alles bekannt vor und an manchen Stellen habe ich gelacht – so witzig haben Sie das alles beschrieben! Ich selbst komme aus Russland. Obwohl die Russen im Buch „Imperialisten“ genannt werden und Belorussen jetzt nach ihrer eigenen Identität suchen (zurecht), haben wir viel gemeinsames. Wie Sie den Alltag und die Kultur beschrieben haben – das kenne ich auch aus meinem Leben in Russland.

    – das Buch war für mich eine Art der „Lebensberatung“. Ich habe einen ähnlichen Studiengang absolviert: in Russland „Internationale Beziehungen“ und in Deutschland „Europäische Kultur und Wirtschaft“. Und nun stellt sich die Frage: strebt man eine Karriere in Brüssel, Straßburg, Berlin etc. an oder entwickelt man „internationale Beziehungen“ in der (kleinen) privaten Welt, ich habe nämlich einen deutschen Freund, der auch aus Essen kommt. Manchmal ist es nicht weniger spannend, interkulturelle Kompetenzen in sich selbst zu entwickelt und den Familienmitglieder beizubringen, als um Demokratie und kulturelle Diversität auf internationaler Ebene zu kämpfen 🙂

    – und noch eine kleine Anmerkung: im Russischen gibt es ein Wort für Privatsphäre – „личное пространство“. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es die Privatsphäre tatsächlich gibt. Ich musste auch eine Einzimmerwohnung mit meinen Eltern und später im studentischen Wohnheim ein Zimmer (nicht eine WG) mit zwei anderen Studentinnen teilen.
    Vielen Dank, dafür dass Sie Ihre Erfahrungen mit Ihren LeserInnen geteilt haben! Das Buch ist klasse!
    Liebe Grüße,
    Maria

    1. Liebe Maria, danke für das tolle Feedback! 🙂 Die Studiengänge hören sich auch sehr interessant an. Vielleicht schreiben Sie mal ein Buch über Ihre deutsche Schwiegermutter 😉 ?

  4. Hallo Nadine,

    vor kurzen habe ich dein Buch gelesen und ich war begeistert. Es war besonders interessant für mich, da mein Freund von der Ukraine stammt und kurze Zeit auch in Minsk wohnhaft war. Mit diesem Buch habe ich mehr über seine Kultur erfahren und uns in manchen Parts sogar ein bisschen wiedererkannt.

    Liebe Grüße,
    Stefi

    1. Liebe Stefi, das freut mich! So eine interkulturelle Beziehung ist schon immer ganz schön spannend…. 😉 Alles Gute euch und vielleicht sieht man sich ja einmal bei einer Lesung!

Kommentar verfassen