Pottkind

Ich wusste, dass er kommt, der Kulturschock. Schon immer war es bei mir so, dass ich ihn nach meiner Rückkehr nach Deutschland hatte und nicht bei der Reise in fremde Länder.

Nun bin ich fast zwei Monate wieder in Essen, und die Urlaubsstimmung ist verflogen. Wir sind im deutschen Alltag angekommen, umso mehr, als ich jetzt auch arbeite. Dazu an anderer Stelle mehr, das ist nur wichtig zu wissen, um zu verstehen, woher mich mein täglicher Weg führt.

Ich bringe das Kind zu seiner Tagesmutter und schon bin ich mitten drin in meiner Reise durch den Brennpunkt. Der Bus fährt aus unserem beschaulichen Stadtteil heraus, und die zusteigende Klientel ändert sich zusehends. Da ist der schwangere Teenager, der jeden morgen zusteigt, und diverse Kleinkinder südländischen Ursprungs, die mit ihren Müttern Bus fahren und zum Fühstück eine Cola schlürfen.

Das Haus, in dem sich die Tagespflege befindet, liegt mitten im Problemviertel, weshalb dort auch ein Polizist rund um die Uhr Wache schiebt. (Nur fürs Protokoll:  Die Tagespflege ist absolut vorbildlich, sonst würde Kasimir ja nicht dahin gehen. Bis auf ein paar Einbruchsspuren an der Tür ist mir da noch nichts negativ aufgefallen.) Ich lerne halt viel über fremde Kulturen. Letztens war ein Patriarch im Haus gestorben, da kamen Heerscharen von Trauernden und haben aus dem Haus einen Dorfplatz gemacht, um zu warten, dass sie mit der Totenwache an die Reihe kommen.

Bonjour tristesse. Meine Lieblingsstraße in Essen.

Bonjour tristesse. Meine Lieblingsstraße in Essen.

Leider ist nun Essen so verschuldet, dass es hier die bundesweit einzige Sonnenbanksteuer zu entrichten gilt, um die klammen Stadtkassen aufzufüllen. Es gibt kein Geld, um ordentliche Projekte zur Behebung der Probleme ins Leben zu rufen. Und leider führt mich mein Weg genau durch jenen Stadtteil, der in einem Atemzug mit der Dortmunder Nordstadt und anderen Wohlfühloasen dieses Kalibers genannt wird. Ich habe direkt am ersten Tag gelernt, dass dort man einfach nie-nie-mals aus der Straßenbahn aussteigen darf.

In meiner behüteten Kindheit bin ich mit ähnlichen Vierteln in meiner Heimat gar nicht in Berührung gekommen- und ich bin mir auch sicher, dass sich die Bevölkerungsstruktur in den letzten zehn Jahren verändert hat. Letztens habe ich eine Familie neben mir in der Bahn gehabt, in der sich folgender Dialog abspielte:

Tochter (ca.8 Jahre) zur Mutter: Da passt du nicht hin mit deinem fetten Arsch!

Große Tochter (um die 17 Jahre)  lacht und sagt zum kleinen Bruder: Ey, du kriegst deine Strafe für eben auch noch, aber unverhofft!

Der kleine Bruder (ca. 10 Jahre), konnte während der gesamten Fahrt nicht begreifen, was das Wort UNVERHOFFT bedeuten mag. Als wir ausgestiegen sind, haben die kleine und die große Schwester sich auf der Straße geprügelt.

Dafür gibt's Döner im Überfluss.Dafür gibt's Döner im Überfluss.Dafür gibt's Döner im Überfluss.

Dafür gibt’s Döner im Überfluss.

Diese Szene verstört mich, wegen des mangelnden Respekt gegenüber der Mutter (die Mutter hat das Kind natürlich dementsprechend zurückbeschimpft), wegen des Umgangs der Geschwister miteinander und wegen des beschränkten Wortschatzes des Jungen. Solche Begebenheiten sehe ich jetzt täglich in der Bahn und ich frage mich manchmal, in welcher Welt ich eigentlich gelandet bin, mitten in meinem geliebten Essen.

In Minsk gab es auch arme Leute, und auch ungewaschene Menschen, und auch Betrunkene. Aber da waren es eben „die Belarussen“. In Frankreich, wo ich ja einmal ahnungslos in das Liller Äquivalent zu Essen-Altendorf gezogen bin, war es eben der unfähige französische Staat, auf den man die Situation schieben konnte. Hier ist es meine Stadt, mein Prekariat, irgendwie auch mein Problem. Keines, das ich lösen kann, aber immerhin doch meine unmittelbare Umgebung, wenn ich auch nur mit der Straßenbahn durchfahre.

Während ich immer noch staune, dass es wirklich Menschen gibt, die „Vollah“ und „Abo…“ in ihrem aktiven Wortschatz haben- und es sich nicht um eine Erfindung von Frau Freitag, der Brennpunktlehrerin handelt- komme ich immer  mehr zu dem Schluss, dass es für mich genau zwei Lösungen dieser Überfremdung in meiner eigenen Stadt  gibt.

Erstens, ich brauche dringend ein Auto. Zweitens, Kasimirs Kindergarten liegt wieder im friedlichen Schönebeck.

7 Gedanken zu „Pottkind

  1. Eingangs möchte ich Nadine für die Offenheit danken, mit der sie stets die Welt um sich herum beschreibt – und zwar unabhängig davon, wo sie sich gerade befindet. Ich denke auch, dass ihr Zugang zur Realität in Belarus aufgrund ihrer Erfahrung als Ehefrau und Mutter bei weitem tiefer geht, als die Wahrnehmungen eines Brautwerbers, der sich in Belarus zweimal jährlich bemuttern lässt.

    Jupps Situation ist mir nicht völlig fremd; auch ich habe eine Freundin in Belarus. Bevor wir uns kennen lernten, hatte ich das Land bereits einige Male bereist, sowohl beruflich als auch als Urlauber. Somit blieb es mir erspart, das Land und dessen Bewohner von anfang an durch eine rosarote Brille zu sehen. Es gibt durchaus Dinge, die in Belarus besser sind, als sie vielfach dargestellt werden, aber ich habe nichts entdecken können, was hier in meiner Heimat Österreich schlechter wäre als in Belarus. Dazu zählt auch das Schulsystem. Nachdem meine Freundin Lehrerin ist, weiss ich ziemlich genau, wovon ich spreche. Kurz gesagt, würden wir Nachwuchs erwarten, dann würden wir unser Kind ebenso wie Nadine davor bewahren, dass es von einem undemokratischen Regime politisch indoktriniert wird. Leider ist das in Belarus der Fall – und hinzu kommt, dass alle Geburtsjahrgänge von 1990 aufwärts dieser politischen Indoktrinierung von Kindesbeinen völlig schutzlos ausgesetzt waren. Selbst bei einer Demokratisierung des Landes würde es zwei bis drei Jahrzehnte brauchen, bis eine Elterngeneration heran wächst, die nicht vom gegenwärtigen Regime indoktriniert wurde. Wenn Nadine in dieser Situation nach Deutschland zurück kehrt, dann hat das nichts mit Gutmenschentum zu tun, sondern mit Verantwortungsgefühl gegenüber ihrem Kind.

    Essen ist sicherlich einer der Brennpunkte in Deutschland, wo Imigration sowie die finanziellen Probleme einer einst wohlhabenden Stadt mit aller Härte aufeinander treffen. Ich finde es toll, dass Nadine nicht die Augen vor dieser Realität verschliesst, sondern beschreibt, wie sie mit dieser Situation klar kommen will. Vielleicht ist es an Jupp völlig vorbei gegangen, dass die Migrationsbewegungen der 90er-Jahre in Staaten los getreten wurde, wo undemokratische Regime an der Macht waren – oder noch immer an der Macht sind. Belarus droht ein ähnliches Schicksal; mehr als die Hälfte der Jugend des Landes möchte bereits jetzt auswandern – und das gegenwärtige Regime steuert schon wieder auf eine Wirtschaftskrise zu, wie sie junge und migrationswillige Menschen in Belarus vor drei Jahren erlebt haben. Sollte sich diese Krise wiederholen, dann wird sie eine Auswanderungswelle lostreten, wie sie Belarus noch nie gesehen hat.

    Abschließend zu Jupp: die größte Gruppe der in Österreich ankommenden Migrantinnen und Migranten – das sind mittlerweile Menschen aus Deutschland; ich finde es natürlich, dass Menschen und Familien dort hin gehen, wo sie für sich selbst und ihren Nachwuchs die beste Zukunftsperspektiven erhoffen. Zum Glück gab es immer Gutmenschen, die den Weitblick hatten und Barrieren in Europa abgebaut haben, um Migration auch jenen zu ermöglichen, die der Zufall in Ländern wie Deutschland oder Österreich zur Welt kommen liess; das derzeitige Regime in Belarus hatte weder diesen Weitblick – noch das Herz, sich für Menschen, etwa aus Südosteuropa, zu öffnen. Kurzfristig entgeht das Land sozialen Spannungen – oder vielmehr einem gesellschaftlichen Lernprozess – mittelfristig wird das Land dadurch weiteren wirtschaftlichen Schaden erleiden und mit ähnlichen Problemen kämpfen, wie sie zur Zeit in Russland an den Tag treten. Auch in Brest gab es in letzter Zeit ähnliche pogromähnliche Menschenjagden gegen kaukasische Zuwanderer, darunter ein Todesopfer. Noch werden diese sozialen Spannungen von Behörden und staatlichen Medien unter den Teppich gekehrt, doch die nächste Wirtschaftskrise wird mit Sicherheit soziale, gesellschaftliche und demografische Konsequenzen für Belarus mit sich bringen.

  2. Hallo Nadine,

    ich lese seit mehren Jahren interessiert auf Deinem Blog mit.
    Ich selbst bin mit meiner belarussischen Ehefrau leider immer nur für 2 – 3 Wochen „auf Urlaub“ in Belarus, habe aber viele „der belarussischen Alltäglichkeiten“ die Du so beschrieben hast, mit Vergnügen wiedererkannt.

    Für die nachfolgenden Sätze entschuldige ich mich schon im voraus bei Dir.
    Auch wenn sie so klingen mögen, sie sind nicht unfreundlich oder gar hämisch gemeint.

    Ich habe meiner Frau schon vor ca. 2 Jahren gesagt, lange hält „die“ es in Minsk nicht mehr aus.
    Zu viele „negative“ Untertöne über Belarus in Deinen Berichten.
    Außerdem, wenn man so Deinen Lebenslauf und sonstige Infos über Dich mit einbezieht, eben „typische Gutmenschin“, in der freien Wirtschaft, für produktive Arbeit und im wirklichen Leben eh nicht zu gebrauchen…

    Was haben wir gelacht, als Du einmal in einem Deiner Berichte ein Foto einer belarussischen Grundschulklasse zeigtest, ordentliche Kinder, ordentlich angezogen und die stehen auch noch auf, wenn der Lehrer die Klasse betritt…
    Schien Dir ja auch nicht zu gefallen.
    Dann mal viel Spaß in Zukunft mit den deutschen Schulen der Gegenwart.

    Ach ja und die Verarmung ist an allem Schuld…
    Belarus ist auch arm…, die Landbevölkerung lebt in großen Teilen unter Hartz-4-Niveau.
    Trotzdem habe ich in Belarus fast nur anständige Menschen kennengelernt. und ich habe viele Menschen in Belarus kennengelernt…

    Da ich Dich ja „erwiesenermaßen“ recht gut einschätzen kann, wage ich folgende Prognose:
    Es wird wahrscheinlich noch ein bis eineinhalb Jahre dauern, bis Deine Gutmenschinnen-Ansichten und -Träume platzen und Du Dich den traurigen Realitäten in diesem Land stellen wirst.
    Vielleicht wirst Du auch mal zu den Antworten kommen, warum es hier mittlerweile so aussieht wie es eben aussieht.

    Die Gründe dafür zu erkennen ist übrigens ein sehr langsamer, mühsamer und darüber hinaus noch sehr schmerzvoller Prozess, denn gewisse Einstellungen zu dem eigenen Leben und der Welt in der man bisher immer geglaubt hat zu leben, werden dabei „völlig umgedreht“.
    Aus schwarz wird weiß, aus Freund wird Feind…, ist wirklich nicht schön.
    Wohl deshalb bevorzugen es die meisten Menschen hier zu Zeit wohl noch, eben nicht zu viel nachzudenken.

    Wie gesagt, ich schreibe dies nicht um Dich zu beleidigen oder mit sonstigen negativen Untertönen auf Dich bezogen.
    Nichts läge mir ferner, ich hoffe Du glaubst mir.

    Im Gegenteil, Du glaubst gar nicht wie sehr ich Dich beneide.
    Würde ich nur 1/3 so gut russisch sprechen können wie Du (besser gesagt, wie ich annehme, wie Du russisch sprechen kannst), säßen meine Frau und ich schon heute auf gepackten Umzug-Kartons Richtung Belarus.

    Essen ist keine Ausnahme, es sieht in allen Großstädten und in den meisten Mittelstädten schon so aus.
    Und in Anbetracht der Tatsache, das es immer weniger „autochone“ Kinder gibt, die Kinderzahlen „der Anderen“ aber immer stärker ansteigen, wird es in 10 – 15 Jahren in ganz Deutschland so aussehen.

    Hoffe, ganz im Ernst, noch auf viele Erfahrungsberichte von Dir…

    Mit wirklich ernst gemeinten freundlichen Grüßen,

    jupp

    P.S.:
    Insbesondere für Deinen Sohn hoffe ich, das „jupp“ nur „ein blöder Spinner“ aus dem Internet ist.
    Würde mich nämlich wirklich freuen, wenn meine Ansichten wirklich nur „total daneben“ wären…
    Wäre besser für uns alle und ich brauchte nicht noch russisch zu lernen… 😉

    1. Hallo Jupp,

      starker Tobak. Haust ja Nadine richtig in die Pfanne.
      Wie dem auch sei, jeder hat in Bezug auf Weißrussland und auch auf die jüngsten Entwicklungen in Deutschland seine eigene Meinung.

      Ich bin u.a. in der Steuerung des Vertriebs chemischer Rohstoffe tätig und betreue Vertriebspartner auch in BY. Meine Erfahrungen habe ich in Nadines Blog teilweise geposted.

      Gerade in schwierigen Zeiten in Weißrussland begegne ich in meinem Partner- und Kundenkreis (Bauindustrie, chemische Industrie generell) weit überwiegend ehrlichen und aufrichtigen Menschen. Viele klagen nicht, sondern stellen sich jeweils auf die neue Situation ein. Ist nicht einfach. Jetzt kommt auch noch der brain drain hinzu, also das Abwandern qualifizierter Fachkräfte überwiegend nach Russland, da man dort das Doppelte verdient. Und der Staat hat keine Übersicht, wieviele es sind, da es zu Russland keine Grenze mehr gibt und diese Leute zuhause gemeldet bleiben.

      Und Russen, insbesondere Moskauer, kaufen sich jetzt z.B. Wohnungen in Minsk, als Zweitwohnsitz, weil es „in Minsk ja noch ein bißchen so ist wie früher“, weil das Glücksspiel erlaubt ist und die Wohnungspreise für diese Klientel eh ein Schnäppchen sind.

      So wird es wohl weitergehen. Russisches Kapital wird noch stärker fließen (z.B. neue Gazprom-Filiale neben dem Einkaufs-, Wohn- und Geschäftszentrum „Mayak Minska“). Am Ende wird sich Weißrussland als ein Subjekt der Russischen Föderation wiederfinden.

      Jetzt zu Deutschland. Jupp, ich glaube nicht, dass es in 10-15 Jahren überall so aussieht wie derzeit im Ruhrgebiet. Es ist aber logisch, dass der Anteil der Migrantenkinder wächst. Man muss ihnen gleiche Chancen geben, sie müssen aber auch selbst beitragen. Nichtbeherrschen der deutschen Sprache verbaut den Weg zu Bildung und damit zu Arbeit und Wohlstand. Hier in München haben wir 20% Migranten, die meisten kann man als integriert bezeichnen, da sie Arbeit und Wohnung haben.

      Viele Grüße nach Nordwesten (Jupp, Du wohnst auch im Ruhrgebiet?)
      Uli

    2. Leider war ich krank und konnte deshalb nicht vorher auf diesen Post eingehen.

      Lieber Jupp, das ist ziemlich starker Tobak, und so ganz respektvoll finde ich es nicht, wie du mich per Ferndiagnose einschätzt.

      Aber du kennst mich natürlich nicht im wahren leben, deshalb möchte ich einige Dinge klarstellen, die du einfach nciht wissen kannst.

      Ich wäre sehr gerne in Minsk geblieben, weil es beruflich für mich dort sicherlich bessere Perspektiven gibt, als hier im Ruhrgebiet. Die Mutterschaft hat allerdings meine Sichtweise auf die Welt komplett geändert, so dass es für mich nun prioritär ist, meinem Kind die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Das ist für mich in Deutschland der Fall. Wer das medizinische System in Belarus vorzieht- bitte schön, mein Mann tut das auch.

      Die typische Gutmenschin hat übrigens seit ihrem 11. Lebensjahr „gearbeitet“, sei es als Nachhilfelehrerin, Verkäuferin oder in anderen Aushilfstätigkeiten. Somit habe ich zumindest kein Bafög oder andere Sozialleistungen in Anspruch nehmen müssen. Das nur so am Rande.

      Wenn du die Disziplin in belarussischen Schulen und das Schulsystem dem deutschen vorziehst- auch hier finde ich das schön für dich. Ich habe in mehreren Ländern studiert und sehe das komparativ: Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Ein Nachteil im GEGENWÄRTIGEN (ich rede hier nicht vom sowjetischen und auch nicht vom System der 90er jahre) belarussischen System ist für mich der Staatskundeunterricht, der ein verzerrtes Geschichtsbild vermittelt. Lehne ich für meine Kinder ab, muss aber auch jedem selbst überlassen werden, finde ich.

      Was die Lage in den Deutschen Städten angeht: Ich habe im Süden gelebt und muss sagen, dass dort die Integration viel besser funktioniert. Wir haben selbst im Äquivaltent zu Essen-Altendorf gewohnt- und dort war es eben ein für alle Seiten gewinnbringendes Miteinander der Kulturen. Ich bin, und auch hier wundere ich mich, wie du dir erlaubst, Schlüsse über mich zu ziehen, keinesfalls ein Mensch, der wegläuft, wenn es mal unangenehm wird und der in einem realitätsfernen Wolkenkuckucksland lebt.

      Die Linguistische Universität bietet übrigens ganz tolle Russischkurse an. Das ist gar nciht so schwer zu lernen. Und es wäre interessant zu lesen, wie du es dann im Land deiner Träume findest!

  3. Da kann unser Staat nichts dafür, wenn Eltern nicht in der Lage sind, ihren Kindern Benehmen beizubringen! Zunehmende Respektlosigkeit ist leider überall im Trend. Da hilft wirklich nur – maßvolle – Autorität. Ich sehe es selber an meinen 12- und bald 14-jährigen Töchtern.

  4. Willkommen in Deutschland … in der Realität … Multikulti ist angesagt. Ja mit all seinen schönen und auch dunklen Seiten. Und … unser Staat ist auch nicht fähiger als andere … ob das wohl am Volk oder an den Köpfen liegt, die es zu führen versuchen … ? Problembewältigung – ja – aber bitte nur für Finanzunternehmen.

    1. Multikulti ist toll, aber ich frage mich, warum das zum Beispiel in Stuttgart so viel besser finktioniert als im schönen Essen? Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die vielen Nationalitäten, sondern die Verarmung und die damit einhergehende Verwahrlosung des Stadtteils. Vor 15 Jahren hat dort meine Freundin gewohnt, und wir waren dort ab und an unterwegs- heute absolut undenkbar!

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